Am Ziel angekommen

20.11.2017 Tafraoute - Kasbah Tizourgane 50,4 km und 1062 Hm


Das Berberbrot wird hier auf heißen Steinen gebacken und schmeckt ganz hervorragend. Für -,30 € erhält man ein frisch gebackenes Fladenbrot.


In heißem Fett ausgebackene Kringel waren unser Lieblingsgebäck und für -,10 € erhältlich.


Abfahrt von unserem Hotel Salama in Tafraoute

Bei kühlen 14°C starteten wir kurz nach 8 Uhr. Zunächst ging es auf 950 m hinunter ins Ammelntal. Dann folgten wir der Straße in Richtung Agadir. Diese stieg nun durchgehend bis 8% hinauf zur 1655 m hohen Passhöhe. Diese 720 Höhenmeter mit Gepäck forderten uns schon, aber die tolle Landschaft entschädigte wieder einmal für die Mühen.


Auffahrt durchs Ammelntal


Bald ist die Passhöhe geschafft.

Auf dem nun folgenden Streckenabschnitt ging es zwar überwiegend bergab aber immer wieder setzten bis zu 10% steile und etwa 100 Höhenmeter hohe Gegenanstiege Nadelstiche. In zwei Orten, die wir durchfuhren, bekamen wir keine Menschenseele zu sehen. Auch ansonsten waren wir fast alleine unterwegs. Bei der Abfahrt bewegten wir uns fast parallel zur Aufstiegsroute und hatten somit linker Hand wieder das Ammelngebirge und rechts kahle und vegetationslose Hänge.


Auf der Rückseite des Ammelngebirges.

In der Kasbah Tizourgane, die hoch über dem Tal auf über 1200 m liegt, nahmen wir uns ein Zimmer und beendeten den Arbeitstag.


Dieses auf einem Hügel erbaute Dorf wurde im 13. Jahrhundert ursprünglich als Getreidespeicher erbaut. Es diente aber in den kriegerischen Auseinandersetzungen als Zufluchtsstätte für die Dorfbewohner aus der Ebene. Seit 2010 wird ein Teil als Gästehaus genutzt.


Aufenthaltsraum und Speisesaal in der Kasbah Tizourgane.


21.11.2017 Kasbah Tizourgane – Agadir 100,9 km und 561 Hm

Gegen 8 Uhr brachen wir von unserer außergewöhnlichen Herberge auf und um warm zu werden ging es gleich mal 100 Höhenmeter bergauf.


Die Suppe als Vorspeise nimmt man mit einem Holzlöffel zu sich.

Dann bogen wir auf eine Nebenstraße ab, die uns Ritchie empfohlen hatte. Steil führte das schmale Sträßchen in Kehren hinunter in eine Schlucht. Genauso steil wie es hinunter ging war der Anstieg auf der anderen Seite. So erging es uns mehrfach und wir mussten mächtig in die Pedale treten, um die bis zu 12% steilen Anstiege zu erklimmen. Die Landschaft war wunderschön und abwechslungsreich. Allerdings bekamen wir auf der gesamten Strecke von ca. 30 km bis zum Ahl Souss Stausee gerade mal 1 Auto und 5 Personen sowie Esel, Schafe und Ziegen zu sehen.


Zunächst folgte jeder Abfahrt ein steiler Aufstieg.


Die Landschaft veränderte sich wieder und die Berge waren nicht mehr so schroff.


Mühsame Feldarbeit auf kleinen Terrassenfeldern.


Ahl Souss Stausee

Auf der nun folgenden Hauptstraße kamen wir deutlich flotter vorwärts, da uns keine so steilen Anstiege mehr ausbremsten. Hinter Ait Baha legten wir noch eine Mittagspause an einer Tankstelle ein. Ab dort ging es dann tendenziell bergab. Der Gegenwind bremste uns zwar etwas aus, konnte uns aber nicht mehr aufhalten.


Wir lassen die Berge hinter uns und es geht an vielen Gewächshäusern vorbei nach Agadir am Atlantik.

30 km vor Agadir wurde der Verkehr immer heftiger und wir fuhren nur noch durch dicht besiedeltes Gebiet. Zwar hatten wir vielfach Radspuren oder Radwege, aber wie zu Hause auch, waren diese oft in schlechtem Zustand oder zugeparkt.

In Agadir kamen wir, wie schon bei unserer Radtour im Frühjahr, in der Hotel Fleurie unter. Hier buchten wir für 3 Tage und lassen unseren Radurlaub langsam ausklingen.


22.11.2017 Ruhetag in Agadir

Den heutigen Tag nutzten wir, um uns in Agadir umzuschauen. Agadir ist eine recht moderne Stadt und hat eigentlich mit Marokko nichts zu tun. Die Stadt ist voll auf den Tourismus eingestellt und bietet Hotelanlagen in allen Kategorien an. Es gibt einen viele Kilometer langen breiten Sandstrand, hinter dem sich die Hotelanlagen aufreihen. Die beigefügten Bilder zeigen einige Impressionen von der Stadt.


Mit einem Frühstück am Pool begann der Tag.

Vom Strand aus sind die Ruinen der alten Kasbah auf einem Hügel zu sehen. Die aus Steinen geformte Schrift zitiert den Wahlspruch „Gott, König, Vaterland“.


Moderne Gebäude in der Stadt.


Kontrast zur modernen Stadt – ein Müllsammler mit Eselgespann.


Früchte eines uns unbekannten Baumes.


Langer und breiter Sandstrand.


23.11.2017 Kleine Radtour in und um Agadir 21,3 km und 278 Hm

Per Rad ging es heute zunächst hinauf zur Ruine der alten Kasbah. Diese liegt auf einem ca. 200 m hohen Berg im Norden der Stadt und bietet eine prächtige Aussicht auf Agadir und das Umland.

Anschließend rollten wir wieder zurück und fuhren an der Strandpromenade entlang Richtung Süden. Viele luxuriöse Hotelanlagen mit herrlichen Gärten reihen sich am Strand entlang. Der Badeort hat die meisten Sonnenstunden und durch den Wind ein angenehmes Klima.

Morgen wechseln wir noch das Quartier und verbringen die letzte Nacht in der Nähe des Flughafens, bevor es am Samstag wieder nach Hause geht.

Wunderschöne Tage in Tafraoute

16.11.2017 Kleine Radtour und Wanderungen um Tafraoute 30,2 km 331 Hm

Den heutigen Ruhetag gingen wir ganz gemütlich an. Nach dem Frühstück besuchten wir Ritchie, der hier Fahrräder verleiht und auch Zimmer vermietet. Der Niederbayer gab uns gute Tipps und pumpte uns freundlicherweise unsere Reifen auf.

Anschließend radelten wir zum Napoleon-Felsen und dann weiter zu den Painted Rocks. Hier wurden mehrere Felsen 1984 von einem belgischen Künstler bemalt.


Unterwegs zu dem painted Rocks


Er lud uns in sein Zelt zum Tee ein


Painted Rocks



In Aguerd Oudad (hier befindet sich auch der Napoleon-Felsen) sind die Häuser an die Felsen geschmiegt.


Der imposante Chapeau de Napoleòn

Auch das Dorf Adai, am Fuß von Granitfelsen gelegen, besuchten wir noch einmal und wanderten durch die Felsenlandschaft.


17.11.2017 Tafraoute – Ait Mansour – Tafraoute 65,7 km und 1322 Hm

Eine Radtour ohne Gepäck ins Paradies. So könnte man unsere heutige Tour umschreiben.
Gleich zu Beginn stand ein langer Aufstieg von 1000 m Höhe auf 1685 m Höhe an. In vielen Serpentinen ging es 18 km lang hinauf nach Tasserit.

Von dort durchfuhren wir zunächst eine karge Hochebene, bevor es wiederum über steile Serpentinen in die eindrucksvolle Schlucht von Mansour hinunter auf 1200 m Höhe ging.

Je tiefer wir kamen umso enger wurde die Schlucht. Die tief grünen Dattelpalmen mit den leuchten roten Felswänden im Hintergrund beeindruckten uns sehr. Die traumhaft schöne Schlucht ist auch ein tolles Wanderparadies.

In Ait Mansour legten wir eine Mittagspause in einer Auberge ein, bevor wir uns auf derselben Route wieder auf den Rückweg machten. Die am Morgen noch frischen 12°C stiegen im Laufe des Tages bis auf 25°C an.


Rückfahrt nach Tafraoute über 700 Höhenmeter


18.11.2017 Tafraoute – Tamaloukt – Tagdicht – Tafraoute 30,7 km und 713 Hm

Eine Radtour ins Ammelntal. Diese Radtour hatte es in sich. Nach 8 km auf der Straße erreichten wir Tamaloukt auf 870 m Höhe.


Tamaloukt im Ammelntal

Am Ortseingang bogen wir auf eine Schotterpiste ab, auf der es gleich in engen Serpentinen steil bergauf ging. Danach folgten holprige Kilometer auf steilen Betonplatten mit Steigungen zwischen 8% und 16%, die uns alles abverlangten. Landschaftlich ein großartiges und total einsames Sträßchen, auf dem uns nur ein Auto begegnete. Nach vielen Schleifen und Kehren erreichten wir Tagdicht auf 1400 m Höhe.

Der Ort mit seinen vielfach rot getünchten Häusern liegt eingerahmt zwischen Felsen und bot einen fantastischen Anblick.


Tagdicht


Tagdicht

Nach einer Rast fuhren wir auf gleicher Strecke wieder zurück und genossen immer wieder die prächtigen Ausblicke auf die grandiose Berglandschaft.


Fantastische Streckenführung


Die Schotterserpentinen hinunter ins Tal

Mit beiden Händen an den Bremsen rumpelten wir über die rauen und löchrigen Wegstrecken wieder hinunter und weiter zurück nach Tafraoute.


Zurück im Ammelntal


19.11.2017 Rundwanderung rund um Tafraoute 15,5 km

Unsere Wanderung führte uns zunächst nach Tazzeka bei den Clownfelsen. Im Zentrum gab es einige alte Agadire (Speicherburgen) zu besichtigen.

Weiter ging es durch unwegsames Gelände mit den unterschiedlichsten Gesteinsformationen.


Auch zwei Kletterer waren in den Granitfelsen bei angenehmen 25°C zu sehen.

Wir erreichten eine Hochebene, von der aus wir auf einem Weg zu den Painted Rocks gelangten. Von dort ging es am Napoleonfelsen vorbei und zurück nach Tafraoute.

Zurück im Antiatlas

12.11.2017 Sidi Ifni – Mirleft 35,5 km und 455 Hm

Eigentlich hatten wir ursprünglich für heute einen Ruhetag eingeplant. Wir haben uns aber entschieden, lieber ein paar kurze Etappen einzulegen, solange wir hier an der Küste entlang fahren. Die Temperaturen an der Küste sind sehr angenehm, da das Thermometer z. Zt. hier nicht über 27°C ansteigt.

Gestern spielte Marokko um die Teilnahme an der Fußball WM. Hunderte von Männern saßen in und vor den Restaurants und sahen gebannt auf den Bildschirm.
So starteten wir heute erst kurz vor 9 Uhr bei 18°C von unserer Unterkunft. In Schleifen und Wellen zwischen 10 m und 110 m Höhe zog sich die Küstenstraße mit herrlichen Ausblicken auf das Meer am Hang entlang.
Schon nach 12 km erreichten wir den landschaftlichen Höhepunkt dieses Tages. Wir verließen die Küstenstraße über eine staubige Piste bis zum Steilabbruch ca. 60 m über dem Meer.

Dort parkten wir unsere Räder und stiegen über einen steilen Pfad hinunter zum Strand. Nun waren es nur noch wenige Meter bis zum Felsentor „Pont naturell“. Das gesamte Gebilde besteht aus Steinen und Sand. Ein gleichartiges weiteres Tor ist vor 2 Jahren zusammengebrochen.


„Pont naturell“, Wunderwerk der Natur durch den ständig tosenden Ozean geformt.

Nach diesem sehenswerten Abstecher ging es wieder auf der wenig und mit gutem Asphalt versehenen Küstenstraße weiter mit einigen steilen Rampen nach Mirleft.


Ein weiteres kleines Felsentor war noch kurz vor Mirleft.

Hier hatten wir ein Appartement vorgebucht, das sehr gemütlich und geräumig ist.


Mirleft


13.11.2017 Mirleft – Tiznit 50,8 km und 532 Hm

Ein super Frühstück auf der Dachterrasse unseres Appartements machte gute Laune für den bevorstehenden Tag.


Reich gedeckter Frühstückstisch

Weiter ging es auf den nächsten 34 km auf der Küstenstraße mit herrlichen Ausblicken auf das Meer. Auch hier sammelten wir wieder etliche Höhenmeter durch das ständige Rauf und Runter.

In Aglau wendeten wir uns von der Küste ab und fuhren Richtung Osten zurück ins Landesinnere. Auf guter Straße mit Radstreifen und andauernder leichter Steigung erreichten wir um 12:30 Uhr Tiznit. Im Hotel Al Amal fanden wir eine ausgezeichnete Unterkunft.
Den Nachmittag verbrachten wir damit, Tiznit mit seiner 5 km langen Stadtmauer mit 6 Stadttoren sowie den dahinter befindlichen Souk zu besuchen. Hier konnten wir bummeln, ohne durch aufdringliche Verkäufer belästigt zu werden. Dies gilt eigentlich für die ganze südliche Region Marokkos, die wir besucht haben.


Blaue Quelle, wird als Wallfahrtsort verehrt.


14.11.2017 Tiznit – Hotel Kerdouz 55,2 km und 1214 Hm

Eigentlich wollten gegen 8 Uhr los kommen. Aber zunächst konnte niemand den passenden Schlüssel für die Garage, in der unsere Räder abgestellt waren, finden. Um 9 Uhr war es dann endlich soweit. Wir konnten mit der Fahrt bei angenehmen 18°C, zurück in die Berge, beginnen. Die ersten rund 30 km ging es durch eine wüstenhafte Gegend fast flach dahin. Nur einige Oueds (Flussläufe) mussten gequert werden, was immer mit einer Abfahrt und einem darauf folgenden Anstieg verbunden war.


Abfahrt zu einem Oued, bei Starkregen wird die Straße an der tiefsten Stelle überschwemmt und ist nur mit Vorsicht zu befahren. Es gibt fast keine Brücken.


Immer wieder werden wir von Fahrzeugen eingestaubt. Alles ist knochentrocken.

Nach 40 km erreichten wir den Ort Tighni auf 480 m Höhe und legten dort eine Pause ein und versorgten uns noch mit Getränken für den nun folgenden Anstieg.


Frisch gestärkt geht es weiter.

Nun strampelten wir bei fast gleichbleibender Steigung von 7% in vielen Kehren langsam dem Pass entgegen. Wunderschöne Terrassenfelder und kleine Orte neben der Straße gab es zu bewundern.


Leider wurden bei einem Unwetter im Jahr 2014 viele Terrassen samt Erdreich weggeschwemmt.


Um 15 Uhr erreichten wir den Col du Kerdouz auf 1217 m und nahmen im dortigen Hotel ein Zimmer mit Halbpension. Nach einer Kaffeepause wanderten wir noch zu einem Aussichtspunkt. Die Tagestemperatur stieg heute nur bis 23°C an und war daher zum Radeln ideal.


Das ****Hotel ist schon etwas in die Jahre gekommen, bietet aber einen grandiosen Ausblick und liegt genau in einer Kehre.


15.11.2017 Hotel Kerdouz – Tafraoute 50,8 km 659 Hm

Wider Erwarten war das Essen im Restaurant sehr gut und reichlich.


Start über dem Wolkenmeer

Um 8 Uhr machten wir uns bei starkem Gegenwind auf den Weiterweg durch den Antiatlas. Die wunderschöne und kurvenreiche Strecke mit vielen Steigungen und Abfahrten begeisterte uns. Immer wieder kamen wir durch kleine Orte. Neben der Straße war es wieder staubtrocken und auf den Terrassenfeldern wurde nichts angebaut.

Langsam kamen wir unserem Tagesziel näher und die Landschaft veränderte sich völlig. Staunend betrachteten wir die unterschiedlichen Felsformationen aus Granit.


Die Natur hat hier bizarre Felsen aus Granit geformt

In Tafraoute fanden wir ein schönes Hotel zum Preis von 30,-- € für das Doppelzimmer. Hier ist es wunderschön. Deshalb werden wir die nächsten 5 Tage hier verbringen und Wanderungen und Radtouren ohne großes Gepäck unternehmen. Die Temperaturen betragen hier angenehme 25°C am Nachmittag.


Aussicht von unserem Hotel

Von der Sahara zum Atlantik

08.11.2017 Icht – Amtoudi 69,4 km und 452 Hm

Nachdem am gestrigen Abend von den Teilnehmern einer Challenge Amsterdam – Dakar das Internet blockiert wurde gelang es uns heute früh vor dem Frühstück, unsere Mails zu versenden. Bei starker Bewölkung fuhren wir wieder auf einsamer Straße weiter.


Nomadenmädchen mit einem neugeborenen Zicklein

Wenige Nomaden mit Ziegen und Dromedaren boten immer wieder etwas Abwechslung. In sanfter Steigung gelangten wir gegen 13 Uhr nach Amtoudi. Auf dem dortigen Campingplatz bekamen wir ein Zimmer mit Halbpension für 40,-- € für uns beide.


Die Speicherburg in der Bildmitte vom Campingplatz aus gesehen.

Schon kurz nach der Ankunft stiegen wir zur Speicherburg (Agadir) Id Aisa auf.


Kakteen am Aufstiegsweg


Vor dem geschlossenen Tor warteten wir auf unseren Guide mit Schlüsselgewalt.


Bienenstöcke

Die 800 Jahre alte Speicherburg thront wie auf einem Adlerhorst und diente den Menschen vor hunderten von Jahren als Schutz vor feindlichen Belagerern. Der ohne Mörtel und nur mit größeren und kleineren Steinplatten zusammengefügte Mauerring mit Speicherkammern und Bienenstöcken sowie Zisternen bot auch Platz für ihre Vorräte. Das rund 2-stündige Unternehmen hat sich sehr gelohnt und bot außerdem prächtige Tiefblicke in das Tal von Amtoudi.


Tiefblick ins Tal von Amtoudi


09.11.2017 Amtoudi – Guelmim 110,3 km und 319 Hm

Ein Sonnen- Wolkenmix begleitete uns heute den ganzen Tag über. Viele lange Geraden, dazwischen immer mal wieder eine Oase und Berge in allen Schattierungen, boten heute wenig Abwechslung.

Wir kamen durch mehrere Orte und legten nach der Hälfte der Strecke eine längere Pause ein. Danach rollten wir trotz Gegenwind die letzten 55 km in die trockene Ebene nach Guelmim (300 m hoch) hinunter. Bei einer Polizeikontrolle vor Guelmim wurden wir noch etwas aufgehalten, weil die Polizisten die Daten unserer Pässe in ein Buch eintrugen. Für die Verzögerung schenkten sie uns noch einen großen Apfel. Am Eingang der Stadt bezogen wir ein schönes Hotel und bummelten später noch ins Zentrum der 120000 Einwohner zählenden Stadt. Guelmim ist eine wichtige Handelsstadt und das Tor zur Westsahara.


Polizeikontrolle


Die Männer warten vor der Moschee


10.11.207 Guelmim – Oase Fask und Tighmert 66,6 km und 228 Hm

Am heutigen Ruhetag radelten wir ohne Gepäck zu den beiden o. a. Oasen. Von beiden Oasen hatten wir uns mehr versprochen aber was soll`s.


Die Palmen werden mit einer waghalsigen Konstruktion getrimmt.

Der bei der Rückfahrt aufkommende Gegenwind und die teilweise recht schlechten Straßenverhältnisse bereiteten uns dann doch noch etwas Mühe. Zurück im Hotel ruhten wir uns während der Mittagshitze aus. Zum Abendessen ging es noch einmal ins Zentrum der Stadt. Wir genossen es, dass man hier eine riesige Auswahl an Cafes und Restaurants hatte.


11.11.2017 Guelmim – Sidi Ifni (Atlantik) 58,1 km und 546 Hm

Ein kräftiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen blies uns auf unserer Strecke in Richtung Atlantik entgegen. Einige längere Steigungen über die Küstenberge waren zu bewältigen.


Auch heute wurde uns immer wieder die Frage gestellt, ob alles in Ordnung sei, wenn wir eine Verschnaufpause am Straßenrand einlegten. Die Straße bot mit ihren vielen Kurven mehr Abwechslung und es war wieder mehr Grün zu sehen, denn ganze Hänge waren voller Kakteen.


Wie ein silbernes Band mit Auf und Ab zieht die Straße durch das Land


Die Hänge sind voller Kakteen, meist Feigenkakteen.


Die Schulen sind alle farbig angestrichen, was im Frühjahr noch nicht der Fall war. Seit 5 Jahren besteht in Marokko Schulpflicht.

Sidi Ifni erreichten wir noch vor der Mittagszeit und quartierten uns im Hotel Suerte Loca für 23,-- € ein.


Unser Hotel in Sidi Ifni


Sidi Ifni

Bei stürmischem Wind und Wellengang unternahmen wir noch einen Rundgang durch den teils spanisch geprägten Ort und zum Strand.


Eine höhere Welle hat Frieda überrascht.