Wir haben das Meer erreicht

29.11.2016 Phnom Penh – Siem Reap per Bus

Die Rückfahrt vom Phnom Penh erfolgte auf derselben Strecke wie die Hinfahrt, war jedoch wesentlich entspannter,  da wir mit einem großen Reisebus unterwegs waren. Die Hinfahrt in einem Minibus war der reinste Horrortrip, da der Fahrer immer am Überholen war und dauernd die Hupe benutze, um die anderen von der Straße drängte.

Zurück im GH hieß es wieder einmal umpacken, die Weiterfahrt mit dem Schiff nach Battambang zu organisieren.


Frühstücksraum auf der Terrasse unseres GH in Phnom Penh


Raststätte mit Blick auf die Ausläufer des Tonle Sap Sees


30.11.2016 Siem Reap – Battambang per Schiff

Zunächst ging es heute mit dem Tuk Tuk zur Schiffsanlegestelle, die ca. 12 km außerhalb von Siem Reap lag.


Dann wurde alles auf das Schiff verladen und wir und unsere Räder fanden gerade noch einen Platz auf dem Schiffsdach.

Dann begann die Fahrt über den Tonle See. Der Tonle Sap See ist ein besonderer See. Er ist der größte Süßwassersee in Südostasien. Der Beginn der Regenzeit im Junifällt mit der Schneeschmelze im Himalaja-Gebirge zusammen, in dem der Mekong entspringt. Der Mekong führt zu dieser Zeit viermal mehr Wasser als üblich. Während der Regenzeit schwillt der Tonle Sap See durch Rückstaueffekte des Mekongs auf seine 5-fache Größe an und begünstigt dadurch enormen Fischreichtum. Nach dem Ende der Regenzeit, wenn die Wassermassen des Mekongs geringer werden und der Druck nachlässt, kehrt sich die Fließrichtung wieder um. Die am Fluss Sangker lebenden Menschen haben sich an diese Gegebenheiten angepasst und leben in schwimmenden Häusern, die mit dem Wasserstand mitgehen oder in auf Stelzen gebauten Häuser.


Die Durchfahrt führt durch teils sehr schmale Kanäle.


Die schwimmenden Häuser  steigen mit dem Wasserpegel.


Die Schulkinder sind auf Booten auf der Heimfahrt.


Wasserpflanzen bilden riesige Teppiche.


Stelzenhäuser; nach der Regenzeit steigt das Wasser bis zur Wohnfläche.

Der ganze Prozess ist stark gefährdet, da China zahlreiche Staudammprojekte baut und weitere plant. Die Fahrt mit dem Schiff verlief zunächst durch enge Kanäle, führte dann über den Nordteil des Sees und weiter bis Battambang ging es auf dem Fluss Sangker. Nach 7 ½  stündiger Fahrt erreichten wir schließlich Battambang und kamen in einem guten Hotel unter.


Battambang


01.12.2016 Battambang – Phsar Prum  104,7 km und 435 Hm

Nach all den Besichtigungstagen und der Schifffahrt waren wir froh, wieder mit dem Rad unterwegs zu sein. Wir verließen Battambang noch vor Sonnenaufgang und fuhren auf anfangs ebener Strecke Richtung Pailin, das nur noch 17 Kilometer von der thailändischen Grenze entfernt liegt.

Etwa 20 Kilometer vor Pailin kamen uns 2 tschechische Fernradler entgegen, mit den wir uns eine Weile unterhielten. In Pailin besichtigten wir die bunte Klosteranlage Wat Phnom Yat, die auf einem Hügel steht. Die Anlage ist Frau Yat gewidmet, die den göttlichen Vergleich verkündete: die Götter gaben der Region die Edelsteine, im Gegenzug sollte die Bevölkerung das Erlegen wilder Tiere einstellen.


Ortseingang von Pailin


Tempel mit  vielen bunten Bildern und figürlichen Darstellungen.

Dann folgten noch die restlichen 17 km bis zum Grenzort Phsar Prum durch hügeliges Gelände. Bald hatten wir ein nettes GH gefunden und konnten uns am Nachmittag in Ruhe umsehen.


Auf der Suche nach Edelsteinen


Mofa als Transporter


Mofa als Taxi


Es wird wieder hügeliger


02.12.2016   Phsar Prum  - Laem Sing  103,5 km und 411 Hm

Pünktlich zur Öffnung der Grenze um 6 Uhr waren wir vor Ort und holten uns den Ausreisestempel von Kambodscha. Weiter ging es zur thailändischen Grenze, wo wir unseren Einreiseschein für ein Visa on Arrival ausfüllten und schon bald unsere Visa bis 31.12.16 im Pass hatten.

Schon bald machte sich der Unterschied in der Straßenbeschaffenheit gegenüber Kambodscha bemerkbar, denn der Straßenbelag war deutlich besser. Nur Abseits der Haupt- und Verbindungsstraßen sah es aus wie in Laos und Kambodscha.


Die Straßen sind wieder besser und mit Radweg. Dafür war es fast den ganzen Tag über stark bewölkt und recht windig bei Temperaturen von 21°C – 30°C.


Abseits der Hauptstraßen wie in den Nachbarstaaten aber wunderschön und einsam.

So kamen wir gut voran und erreichten zur Mittagszeit Chanthaburi mit rund 160000 Ew. Dort ging es durch die Altstadt und wir schauten uns die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten an. Chanthaburi ist das Edelsteinzentrum Thailands.


Chanthaburi


Katholische Kathedrale in Chanthaburi


Die Überreste des Edelsteinabbaus.

Von hier aus waren es nur noch 20 km bis zum Meer (Golf von Thailand) und schnell fanden wir ein Strandhaus direkt am Meer.


Ausblick von unserer Unterkunft auf den Golf von Thailand


Der Strand vor unserer Unterkunft. 

Besuch der Hauptstadt Kambodschas

25.11. und 26.11.2016  Tempeltage in Siem Reap  63 km und 16 Hm

Am ersten Tag besuchten wir zunächst die Tempelanlagen von Angkor Wat. Hier steht der größte religiöse Bau der Welt und ist völlig zurecht UNESCO Weltkulturerbe.


Angkor Wat. Wir sind nicht allein.

Das einzigartige Kulturdenkmal Angkor ist privat verpachtet, die hohen Einnahmen der Millionen Touristen gehen in die private Schatulle.
Infos unter: http://www.angkorwat.de

Am zweiten Tag schauten wir uns viele weitere Tempelanlagen an, die in einer herrlichen Gegend weit verstreut liegen.


Angkor Thom; die Tempel hatten die Khmer vom 9. Bis 13. Jh. als Hindutempel gebaut. 
Angkor Thom gilt mit ca. 1 Mio. Einwohner als weltweit größte mittelalterliche Stadt.


Die Ruinen sind sehr imposant und teils wildromantisch vom Dschungel überwuchert.


Kapokbäume und Würgefeigen umklammern Mauern und Tempel.

Die Fahrt mit dem Rad durch Siem Reap ist ein kleines Abenteuer, denn die Straßen sind übervoll und Verkehrsregeln scheint es nicht zu geben. Aber wir haben uns schon daran gewöhnt und verhalten uns wie die Einheimischen, da man sonst nicht vorwärts kommt. Auch Fußgänger haben es nicht leicht. Wenn es überhaupt einen Gehweg gibt, so ist er zugeparkt oder es stehen Verkaufsstände darauf. Somit ist man gezwungen, immer auf der Straße zu gehen.


27.11.2016  Fahrt mit einem Minibus nach Phnom Penh

In unserem GH in Siem Reap hatten wir ins etwa 360 Kilometer entfernte Phnom Penh, für 9,-- $ pro Person, eine Fahrt mit einem Minibus  gebucht.
Phnom Penh ist die Hauptstadt Kambodschas und bietet einige sehenswerte Attraktionen. Nach 5 ½ Stunden war Phnom Penh erreicht und wir gingen zu unserem GH, das recht zentral gelegen war.
Von dort aus begannen wir dann unsere Besichtigungstour.


Mit dem Tuk Tuk gings zum Prison S21

Zwischen 1975 -1978 herrschten in Kambodscha die Roten Khmer und verwandelten das Land in ein gigantisches Arbeits- und Gefangenenlager. Innerhalb von 4 Jahren wurden mind. 2 Mio. Kambodschaner brutal ermordet. Vor ihrer Ermordung waren viele davon im Prison S21 inhaftiert.
Kambodscha sollte ein kommunistischer Agrarstaat ohne Privatbesitz, Religion und Wissenschaft werden. Anführer dieser Bewegung war Pol Pot.


Prison s21


Abendlicher Verkehr in Phnom Penh


Am Mekongufer


Abendstimmung beim Königspalast


28.11.2016 Besichtigung zu Fuß von Phnom Penh

Die meisten Sehenswürdigkeiten Phnom Penhs, der Hauptstadt Kambodschas mit 1,5 Mio. Einwohnern, können bei einem ausgedehnten Spaziergang besucht werden. Es ist leicht, sich in Phnom Penh zurecht zu finden, denn die Straßen sin schachbrettartig angelegt.
Was wir gesehen haben könnt ihr den beigefügten Bildern entnehmen.


Königlicher Palast


Als Fußgänger hat man es sehr schwer, da vielfach keine Bürgersteige vorhanden sind. Sollten doch welche da sein, so sind sie fast durchgängig zugeparkt.


Kabelsalat


Sie wurden nicht erschossen sondern machen auf ihrem Lieferwagen Mittagsschlaf


Angebrütete Eier scheinen hier eine Spezialität zu sein, denn sie werden überall angeboten.


Am Sihanouk Blvd, der Prachtstraße von Phnom Penh

Die ersten Tage in Kambodscha

 20.11.2016 Muang Khong – Stung Treng (Kambodscha)  98,1 km und 174 Hm

In der Nacht regnete es heftig, doch als wir starteten hörte der Regen auf. Auf schlechten Straßen ging es im Slalom um die Wasserpfützen.


Sonnenaufgang am Mekong


Schwierig zu befahrende Brücken

Nach 37 Kilometern erreichten wir die Laotisch – Kambodschanische Grenze. Die Laoten berechneten 2 § Stempelgebühr pro Person für die Ausreise. Dann ginge es zur Kambodschanischen Grenze. Dort wurde mit einem Laserscanner bei uns beiden eine Temperatur von 36°C gemessen und dafür je 1 $ berechnet. 3 x mussten Formulare ausgefüllt,   und je 35,--$ für die Visa entrichtet werden. Beim nächsten Schalter wurde alles eingescannt und ein Passbild wurde verlangt. Dann wurden die Visa an der nächsten Station eingeklebt und zuletzt wurde alles abgestempelt und drin waren wir in Kambodscha.


Grenzübergang nach Kambodscha

Zunächst war die Straße noch in einem ordentlichen Zustand, aber schon bald war es überwiegend eine Piste, die uns bei der Hitze einiges abverlangte. Das Verkehrsaufkommen war sehr gering, doch die wenigen Fahrzeuge staubten uns mächtig ein. Die kaum besiedelte Gegend hat sich gegenüber Laos nicht verändert.


Vielfach ging es auf solchen Pisten weiter

Stelzenhäuser mit vielen „Hello“ rufenden Kindern erfreuten uns.


Wohnraum in den Häusern

In Stung Treng , der ersten Stadt in Kambodscha fanden wir ein tolles Guesthouse. Ein großer und interessanter Markt fand unser Interesse.  Hier gab es Zuckerrohrsaft, frisch gepresst und sehr lecker.


Frisch gepresster Zuckerrohrsaft

Außerdem mussten wir uns mit einer neuen Währung vertraut machen. Hier bezahlt man mit Riel und  für 100,-- € erhält man etwa 450.000 Riel.


21.11.2016  Stung Treng – Chheab  85,5 km und 322 Hm

Schon um 6 Uhr zeigte das Thermometer 25°C, obwohl es in der Nacht noch heftig geschüttet hatte. Bei der Fahrt über den morgendlichen Markt herrschte schon hektischer Betrieb und auf der Straße wurden wir kräftig durchgeschüttelt.


Schon um 6 Uhr herrscht große Betriebsamkeit auf dem Markt


Moped mit Anhänger

Nach 5 Kilometern erreichten wir die neue, 1,8 Kilometer lange Mekongbrücke und ab hier war die Straße in gutem Zustand und der Verkehr sehr ruhig.


Auf der Mekongbrücke


Vor Schulbeginn wird gesungen und die Flagge gehisst


Wir sind nicht ganz allein auf der Straße. Hier überholt uns ein Matrazenverkäufer. Auch Teakholzbalken werden auf dem Mofa transportiert.

Das ehemals waldige Gelände wurde vielfach gerodet und neue Siedler versuchen mit dem Anbau von Maniok, Zuckerrohr und Teakholz ihr Auskommen zu finden. Entlang der Strecke sehen wir viele neue und deutlich bessere Häuser aus Teakholz. Die Versorgungslage an der Strecke entspricht in etwa der in Laos. Das Essensangebot ist, wenn man auf Fleisch verzichten will, sehr bescheiden und auch gekühlte Getränke findet man nicht überall.


Neue Teakholzhäuser

Nach etwa der Hälfte der Strecke boten kleine, felsige Karstberge etwas Abwechslung.

Immer wieder mussten wir unsere Fahrt unterbrechen, um frische Flüssigkeit aufzutanken, da das Thermometer in der Sonne auf 44°C anstieg und es keinen Schatten gab. Trotzdem erreichten wir schon um 11:15 Uhr unseren Zielort und kamen in einem ordentlichen GH unter. 


Besenverkäufer


Frauen sieht man häufig auch tagsüber im Schlafanzug


Tempel in Chheap

Zum Abendessen ging es wie fast immer in einen Straßenimbiss. Wir hoben die Deckel der Töpfe und schauten, was so im Angebot ist: Gegrillte Hühnerfüße mit Krallen, Innereien, Fleisch mit viel Knochen, Gemüse mit Leber, gebratene Hühnerteile, gebratene Vögel und Soße mit Knochen. Sicher ganz lecker, aber nicht für unseren Geschmack. Da nahmen wir lieber Reis mit Sojasoße.


22.11.2016  Chhaeb – Preah Vihear  54,1 km und 63 Hm

In der Nacht gewitterte es wieder, doch der Regen hörte pünktlich zur Abfahrt auf. Bei 24°C und starker Bewölkung kamen wir flott voran, da die Straße gut und das Gelände flach war.


Zuckerrohranbau

Hier entstehen viele neue Gebäude von Siedlern, die überwiegend Zuckerrohr und Maniok anbauen. In Preah Vihear, einer Kleinstadt, kamen wir in einem GH unter. Immer wieder regnete es leicht. Daher besuchten wir die nahen Markthallen. Dort gefällt es uns immer, denn wir werden von allen Seiten begrüßt und immer wieder gibt es kleine Kostproben. Das Angebot ist riesig und die Händler sehr freundlich und nie aufdringlich. Das Verhalten der Leute ist dem in Laos sehr ähnlich. Es herrscht eine fast familiäre Atmosphäre, Kinder werden gestillt, es wird gegessen oder Pause in der Hängematte gemacht. Hier gab es auch wieder frische Baguettes und sogar ein Glas Marmelade fanden wir. Somit können wir zumindest morgen früh wieder auf der Bettkante frühstücken, denn Stühle in den Unterkünften sind oft Mangelware.


Frösche frisch gehäutet


Es war sicher ein glückliches Schwein


Strahlende Kinder und auch Erwachsene grüßen uns überall sehr freundlich.


23.11.2016  Preah Vihear – Phumi Moreal – Koh Ker (Ruinen)  76,7 km und 285 Hm

Bei wolkenverhangenem Himmel setzten wir heute bei wiederum angenehmen Temperaturen unsere Reise fort. Über meist flaches Land ohne Höhepunkte erreichten wir nach 57 Kilometern ein GH.


Brotverkäufer auf Achse


Freundliche Kinder

Von dort aus statteten wir den Ruinen von Koh Ker einen Besuch ab. Die Tempelanlage bot einen kleinen Vorgeschmack auf Angkor Wat.


Die einstigen Hindutempel waren lange Zeit vom dichten Dschungel überwuchert

Auch die notwendige Pflege unserer Räder haben wir erledigt


24.11.2016  Phiumi Moreal – Siem Reap  129,3 km und 211 Hm

Schon um 5:45 Uhr waren wir heute unterwegs.

Es war herrlich, bei angenehmen 23°C und leeren Straßen zu radeln. Wir kamen gut voran und genossen am Straßenrand frisch gebackene Küchlein und frisch gepressten Zuckerrohrsaft.


Zuckerrohr wird gepresst


Unser Lieblingsgebäck wird frisch frittiert

Heute hatten wir den Eindruck, dass viele Kinder nicht zur Schule gehen, sondern den Eltern bei der Feldarbeit oder im Verkauf mithelfen.

Unser Routenplaner zeigte uns eine um 15 Kilometer kürzere Strecke nach Siem Reap an. Die ersten drei Kilometer waren prima doch dann wurde die Strecke zur Sand und Lehmpiste. Dies alles wurde noch gesteigert durch riesige Wasserpfützen, die wir fast bis zur Kniehöhe durchwaten mussten. Nach 4 Kilometern gaben wir auf und traten den Rückzug an. Wir und unsere Räder sahen wieder einmal total verdreckt aus. Wir sollten unsere Räder wohl nie reinigen, denn immer wenn wir dies tun, sehen sie einen Tag später aus als hätten wir sie durch den Schlamm gezogen.


So verdreckt radelten wir wieder zurück auf die Hauptstraße. Nun ging es wieder flott vorwärts, wobei uns allerdings der immer stärker werdende Verkehr nervte, da die Fahrzeuge oft recht rücksichtslos überholten. Die restlichen 50 Kilometer bis Siem Reap hatten wir bald geschafft, benötigten aber doch noch einige Zeit, bis wir hier unser gebuchtes GH fanden.

Hier bleiben wir 3 Nächte, um die Tempelruinen von Angkor Wat zu besichtigen.


Eindrucksvolle Landschaft mit wunderschönen Bäumen

 

Letzte Tage in Laos

 

17.11.2016  Pakse – Thang Baeng   87,3 km und 163 Hm

Nach einem Frühstück mit Baguette und Nutella auf unserem Zimmer starteten wir um 6 Uhr. Aus Pakse hinaus ging es über die Mekongbrücke. Der Mekong ist an dieser Stelle 1,2 km breit.


Mönche bei ihrem morgendlichen Almosengang

Auf guter und ruhiger Straße,  eingerahmt von Bergen zu unserer Rechten und dem Mekong zur Linken ging es nach Champasak.


Der Mekong


Die Schulkinder veranstalten gerne ein Wettrennen mit uns.

Von dort besuchten wir das UNESCO-Weltkulturerbe, Wat Phou, das teilweise aus dem 6. Jahrhundert stammt, war ursprünglich hinduistischen Göttern geweiht und gehört zu den stimmungsvollsten Heiligtümern der Khmer außerhalb Kambodschas.

Nach Besichtigung der weitläufigen Anlage ging es wieder zurück nach Champasak.
Von dort setzten wir mit einem kleinen Boot, auf dem gerade wir mit unseren Fahrrädern Platz fanden, auf die andere Seite des Mekongs über.

Hier gab es zur Abwechslung mal wieder Nudelsuppe, die wir nach unseren Wünschen zusammenstellen konnten. In leichtem Auf und Ab setzten wir unsere Fahrt fort und erreichten nach weiteren 20 Kilometern unser Tagesziel.


Nebenfluss des Mekong

Da es in dieser Gegen nur sehr wenige Unterkünfte gibt, mussten wir uns mit einem recht bescheidenen GH mit Dusche und Toilette für 4,-- €  zufrieden geben.


18.11.2016   Thang Baeng – Don Khong

Wir waren überrascht, als es bei der Abfahrt um 5:45 Uhr leicht nieselte, empfanden es aber als durchaus angenehm, denn so war die Straße nicht so staubig. Der Spuk war nach wenigen Kilometern auch schon wieder vorbei.

Nach gut 20 Kilometern kehrten wir in einem Restaurant ein und frühstückten. Wir bestellten Spiegeleier mit Klebereis. Dieser ist so klebrig, dass er zu kleinen Bällchen geformt und mit den Händen gegessen wird.


Klebereis schmeckt mit entsprechender Soße recht lecker.

Nachdem wir nun etwas im Magen hatten, setzten wir unsere Fahrt in Richtung Süden fort. Leider bot die Landschaft nicht viel und die endlosen Geraden auf sehr rauem Belag machten das Fahren auch nicht interessanter.


Unsere Räder werden bei Pausen immer wieder fachmännisch begutachtet.

So kamen wir nach 80 Kilometern wieder zum Mekong, charterten ein kleines Boot und ließen uns nach Don Khong, der größten der 4000 Inseln, übersetzen. Direkt am Ufer des Mekong kamen wir in einem netten GH unter und buchten 2 Übernachtungen.


In Don Khong angekommen


19.11.2016  Rundfahrt über einige Inseln 32,8 km und 33 Hm

Wir halten uns im Moment im Gebiet der 4000 Inseln im Mekong auf. Über einige davon fuhren wir heute mit dem Rad und besichtigten die Mekong-Wasserfälle.


Single Trails


Sabaideeeeeee


Mühsam zu fahren aber wunderschön


Wasserbüffel


Mekong-Wasserfälle


Schon die Kleinsten fahren Mofa

Da die Wege in einem grottenschlechten Zustand waren kamen wir nur sehr langsam voran und entschlossen uns, den Rückweg mit einem Boot zurück zu legen.
Landschaftlich war die Tour wunderschön.


Knapp 2-stündige Rückfahrt mit dem Boot


Im Gebiet der 4000 Inseln ist der Mekong weit verzweigt mit vielen Seitenarmen


Siedlung am Mekong