Mosel-Radtour 28.09.2015 bis 6.10.2015 716,2 km und 2320 Hm

28.09.2015 Laupheim - Biberach + Basel – Thann 87,2 km 244 Höhenmeter

Zunächst fuhren wir die 21 km und 63 Hm von Laupheim zum Bahnhof nach Biberach.
Von dort ging es, ohne dass wir umsteigen mussten, mit der Bahn nach Basel zum Badischen Bahnhof.
Nach 5 km verließen wir die Schweiz und fuhren über den Rhein nach Frankreich. Dann ging es am Hunigue-Kanal und später am Rhein entlang nach Mulhouse, einer schönen Stadt. Über Landstraßen ging es weiter nach Thann, einem kleinen Ort mit schönen Fachwerkshäusern und großer Kirche im Elsass. Meist hatten wir mit kräftigem Gegenwind zu kämpfen und trotz des sonnigen Wetters war es recht kühl.


Badischer Bahnhof in Basel


Am Rhein


Mulhouse


Rathaus von Mulhouse


Kurz vor Thann

 

29.09.2015 Thann – Epinal 94,8 km 670 Höhenmeter

Von Thann aus fuhren wir zuerst auf Radwegen an den bewaldeten Hängen der Vogesen auf und ab. In Le Thillot bogen wir zum Pass ab. In bequemer Steigung fuhren wir zum Col de Bossang auf 731m hinauf. Hier entspringt die Mosel. Danach ging es flott abwärts nach Bossang, Lotringen. Ab hier fuhren wir neben der noch kleinen Mosel auf einer ca. 30 km lange Bahntrasse mit feinstem Asphalt bis nach Remiremont. Auf Landstraßen und Kanalwegen neben der Mosel ging es weiter nach Epinal, einer netten kleinen Stadt. Hier war gerade Oktoberfest mit großem Rummelplatz.
Im Gegensatz zu gestern hatten wir heute meist Rückenwind. Es herrschte schönes aber kühles Spätsommerwetter bei strahlend blauem Himmel.


Auffahrt zum Col de Bussang


Jetzt geht es an der Mosel entlang


Unterwegs nach Epinal


Epinal

 

30.09.2015 Epinal – Nancy 85,8 km und 144 Höhenmeter

Bei frischen Temperaturen fuhren wir am Moselkanal, der viele Schleusen aufwies, entlang und genossen die Ruhe. Nach einigen Kilometern ging es dann an der wenig befahrenen Landstraße entlang, bis wir wieder auf den Radweg am Kanal trafen. So fanden wir prima nach Nancy und in unser gebuchtes Appart City Hotel.
Da unsere Wohnung noch nicht frei war, fuhren wir in die Innenstadt. Wir konnten verschiedene Sehenswürdigkeiten der lebhaften Stadt per Rad ansehen. Der große Rathausplatz mit wunderschönen Blumenschmuck-Arrangements begeisterte uns besonders. Teils Rad schiebend und fahrend kamen dann 10 km bei der Stadtbesichtigung zusammen.
Da unser Appartement eine gut ausgestattete Küche hatte, konnten wir uns selbst ein leckeres Abendessen zubereiten.
Wieder ein Tag mit wolkenlosem Himmel aber kräftigem Gegen- und Rückenwind mit stürmischen Windböen!


Radweg zwischen Moselkanal und Mosel


Am Moselkanal


Kathedrale in Nancy


Rathausplatz in Nancy


Nancy


Nancy

 

01.10.2015 Nancy – Thionville 106,5 km 280 Höhenmeter

Nach einem Frühstück in unserem Appartement fuhren wir am Moselkanal weiter. Es war wieder kalt und sehr windig. Nach 20 Kilometern hörte plötzlich der gute Belag auf und wir mühten uns auf schlechtem und holprigem Radweg zwischen Mosel und Moselkanal ab. Nach vielen Kilometern nutzten wir dann eine Brücke um auf die Landstraße zu wechseln. Bei wenig Verkehr und gutem Belag ging es trotz Gegenwindes wieder flott vorwärts. Kurz vor Metz gab es dann wieder einen gut ausgeschilderten asphaltierten Radweg. Wir verweilten einige Zeit in der Moselstadt und sahen uns interessante Bauwerke und schöne Plätze an. Auf weiterhin guten Radwegen folgten wir der Mosel oder auch dem Moselkanal nach Thionville, der letzten Moselstadt in Frankreich.


Moselradweg zwischen Nancy und Metz


Der Radweg führt auch an vielen Seen vorbei


Kathedrale von Metz


Temple Neuf Metz


Thionville

 

02.10.2015 Thionville – Nohn 50,0 km 417 Höhenmeter

Erst spät ging es an diesem Tag auf eine kurze Etappe auf dem Moselradweg mal rechts, mal links neben der Mosel bis nach Apach, dem letzten Ort in Frankreich an der Mosel. Von dort machten wir noch einen kurzen Abstecher über die Brücke nach Schengen/Luxemburg, insges. 30 km. Nach einer Kaffeepause ging es zurück nach Apach. Hier machten wir einen Abstecher ins Saargebiet. Auf kleinen Sträßchen fuhren wir nach Nohn zu einem Verwandtenbesuch.
Das Wetter war wiederum herrlich und der Wind hatte etwas nachgelassen.


Abfahrt von Thionville


Kernkraftwerk Cattenom


Moselradweg zwischen Thionville und Schengen


Schengen (Luxemburg)

 

03.10.2015 Ruhetag bei unseren Verwandten

 

04.10.2015 Nohn – Trittenheim 115,6 km 523 Höhenmeter

Bei nebligem Wetter fuhren wir von Nohn nach Perl, 15,5 km und 186 Höhenmetern in 1 Std. An der Mosel ging es dann nach Remich und auf der luxemburgischen Seite bis Wasserbillig entlang. Auf der deutschen Seite fuhren wir dann mal auf der rechten, mal auf der linken Seite an den vielen Moselschleifen entlang. Viele Winzer waren mit der Weinlese an steilen Hängen beschäftigt. Überall wird in den Orten zur Weinverkostung eingeladen. In Trier besuchten wir die Altstadt mit der Porta Nigra (römisches Stadttor) sowie das Amphitheater, die römischen Thermen und den Dom. Danach ging es neben den vielen Moselschleifen auf dem Moselradweg weiter. Immer wieder wechselten wir die Flussseite bis wir nach Trittenheim kamen, wo wir in einem Weingut übernachteten.


Remich/Luxemburg


Römerthermen in Trier


Porta Nigra in Trier


Hauptmarkt in Trier


Dom von Trier


Von Trier nach Trittenheim


Von Trier nach Trittenheim


In einer Besenwirtschaft in Trittenheim

 

05.10.2015 Trittenheim – Müden 125,9 km 213 Höhenmeter

Bei nebligem Wetter und recht kühlen Temperaturen folgten wir dem Moselradweg nach Bernkastel-Kues. Wir sahen uns in dem schmucken Weinort um, der uns besonders gut gefiel und viele Fotomotive bot. Leider blieb es den ganzen Tag über stark bewölkt. So verweilten wir nie sehr lange, um die bekannten Moselorte Traben-Trarbach, Zell und Cochem anzusehen. In Müden kamen wir im Weingut Jakob Müller unter.


Unterwegs nach Bernkastel-Kues


Bernkastel-Kues


Bernkastel-Kues


Weinanbau auf Schieferböden


Traben-Trarbach


Brückentor in Traben-Trarbach


Von Traben-Trarbach nach Zell




Zeller Schwarze Katz am Ortseingang von Zell


Von Zell nach Cochem




Beilstein mit Burg Metternich


Reichsburg in Cochem

 

06.10.2015 Müden – Koblenz 50,4 km 69 Höhenmeter

Nach einer regenreichen Nacht starteten wir bei stark bewölktem Himmel zur letzten Etappe nach Koblenz. Wir waren froh, dass es trocken blieb, so kamen wir flott voran und waren nach nicht mal 2 Stunden am Deutschen Eck in Koblenz, der Mündung der Mosel in den Rhein. Wir besuchten noch einige Sehenswürdigkeiten bevor es mit der Bahn in Richtung Heimat ging. Leider gab es wieder einmal Verspätungen, sodass wir den Anschlusszug in Mainz nicht mehr bekamen und deshalb 2 Stunden Wartezeit hatten. Wir drehten mit den Rädern eine Runde durch die Stadt, leider begann es dann zu regnen und wir kürzten unseren Ausflug ab. In einem Restaurant warteten wir dann die restliche Zeit ab, bevor es mit der Bahn nach Karlsruhe ging. Eigentlich hatten wir 15 Minuten Umsteigezeit, jedoch hatte die Bahn wieder Verspätung aber zu unserem Glück der Zug nach Stuttgart ebenso. So erreichten wir noch unseren Anschlusszug und waren gegen 21:30 Uhr wieder daheim.


Unsere Unterkunft in Müden


Renaissancebau des Schlosses Leyen in Gondorf


Moselradweg kurz vor Koblenz


Am Deutschen Eck in Koblenz haben wir unser Ziel erreicht


Hier fließt die Mosel in den Rhein

Radtour Alpe - Adria und Adria - Gardasee

Teil I Alpe – Adria Radweg vom 30.8. bis 2.9.15 416,7 km und 2181 Höhenmeter

1.Tag Salzburg bis St.Johann im Pongau 71,7 km und 352 Höhenmeter


Start in Salzburg, 425m „Hohensalzburg“


Entlang der Salzach geht es von Hallein nach Golling


Es geht hinauf zum 573m hohen Pass Lueg


Der Weg führt an der Burg Hohenwerfen vorbei


Immer im Blick das Tennengebirge

 

2.Tag St. Johann nach Partenion bei Spittal 113,7 km und 1137 Höhenmeter


Nach Schwarzach gibt es heftige Steigungen


Vorbei am wenig befüllten Speichersee


Bei „Klamm“ geht es durch 2 Tunnel mit extra Radspur ins schöne Gasteinertal


Mit bis zu 18% Steigungen geht es hinauf nach Bad Gastein


Das Wahrzeichen von Bad Gastein ist der Wasserfall


Vor Böckstein ging es noch zur Wallfahrtskirche „Maria zum Guten Rat“


Für 5 € pro Person ging es durch die Tauernschleuse nach Mallnitz


Von Mallnitz rollt es sich herrlich hinunter ins Mölltal


Spittal an der Drau

 

3.Tag Von Paternion nach Oseppo 132,1 km und 502 Höhenmeter


Angenehme Temperaturen am Morgen an der Drau nach Villach


Villach an der Drau, eine sehenswerte Stadt


Nach Villach geht es ins Gailtal hinauf nach Arnoldstein


Die Grenze nach Italien bei Maglern


Unterwegs nach Tarvisio geht es immer leicht bergauf auf dem Bahntrassenweg


Zählstelle am Bahntrassenweg


Alte Bahnhöfe laden zur Einkehr ein


Es geht immer leicht bergab durch Tunnel und über Brücken mit toller Aussicht


Bei Pontebba gibt es eine kurze Unterbrechung, ein steiler Aufstieg führt auf die weitere Trasse


Die Trasse führt auf eine neu asphaltierten Spur


Blick auf Moggio Udinese, das durch die Straße richtig eingekesselt wurde


Lange Brücken überspannen die Täler


Aufforderung zur Einkehr an einem Bahnhof


Venzone


Burg von Venzone, danach kommt wieder ein neues Teilstück der Bahntrasse


Ganz neues Teilstück bis Comona

 

4.Tag Oseppo nach Grado 100,3 km und 310 Höhenmeter


Gut ausgeschilderte Sand- und Teersträßchen auf dem Zickzack-Weg ins 40 km entfernte Udine


Vorbei an vielen kleinen Orten, die meist einige Höhenmeter brachten


Udine mit leider vielen Baustellen


Von Udine ging es dann meist flach durch Wein- und Maisfelder


Die Weinlese hat zum Teil schon begonnen


Es geht in die sternförmig angelegte Festungsstadt Palmanova


Palmanova


Vom großen Platz in der Mitte gehen die Straßen sternförmig auseinander


Auf dem Weg zur Adria geht es nach Aquileia mit Ausgrabungen aus römischer Zeit


Mosaiken in der Kathedrale


Nach dem 5 km langen Damm ist unser Ziel „Grado“ erreicht


Die Radler kommen….


Schöner Urlaubsort


Mit vielen Badestränden

 

Teil II Von Grado/Adria zum Gardasee 3.9. bis 5.9.2015 411,2 km und 834 Höhenmeter

 

1.Tag Von Grado nach Mestre/Adria 142,7 km und 86 Höhenmeter


Kurz entschlossen wir, unsere Radtour Richtung Venedig weiterzuführen. Es ging an vielen Kanälen entlang


San Dona di Piave

 

2.Tag Von Mestre nach Montecchio/Magiore 136,0 km und 373 Höhenmeter


Viele interessante geschichtsträchtige Orte wie Castelfranco gab es zu besuchen


Castelfranco


Bassano del Grappa


Bassano del Grappa


Der Fluss Brenta mit Bassano del Grappa


Auch Marostica ist einen Besuch wert


Marostica


Es geht weiter nach Thiene


Thiene hat auch viel zu bieten


Gewitterstimmung an den Piccolo Dolomiti


Montecchio mit Burg

 

3.Tag Montecchio zum Gardasee und nach Arco 132,5 km und 375 Höhenmeter


Hier musste noch eine Regenpause eingelegt werden bevor es nach Verona ging


Die Etsch in Verona


Die Arena von Verona


Verona


Kurz entschlossen machten wir uns auf die Weiterfahrt nach Lazisse/Gardasee


Von Lazise am Gardasee entlang nach Bardolino


Torri del Benaco – leider warteten wir vergeblich auf den „Ora“, so mussten wir kräftig gegen den Wind fahren


Malcesine


Am Ostufer vor Torbole


Torbole ist nicht mehr weit


Blick vom Colodri auf Arco und Gardasee


Unser Lieblingsort Arco