Auf der Adriatico Richtung Venedig

22.04.2018 Monopoli – Bari - Molfetta 75,9 km und 196 Hm

Unser Hausherr bereitete uns um 9 Uhr im schönen Kellerraum ein vielseitiges Frühstück zu.

Anschließend schoben wir unsere Räder durch die engen Altstadtgassen, bis wir auf die Adria- Küstenstraße gelangten.


Polignano a Mare

Bis etwa 10 km vor Bari war es recht ruhig auf unserer Strecke doch dann hatten Fischer ihre Verkaufsstände neben der Straße aufgebaut und es herrschten wieder einmal chaotische Zustände, weil alle nach einem Parkplatz suchten.

Danach umrundeten wir den Hafenbereich und statteten der Altstadt noch einen Besuch ab.


Bari ist die bedeutendste Hafenstadt an der Adria

Nach einer Gelatipause ging es noch weiter bis Molfetta, wo wir mit Hilfe von Einheimischen eine tolle Ferienwohnung mit großzügiger Terrasse fanden.


Molfetta


23.04.2018 Molfetta – Manfredonia 88,5 km und 147 Hm

Nach einem regionalen Frühstück mit Ricotta-Schinkenauflauf und Bruscette von unserer Vermieterin kamen wir erst um 9:45 Uhr weg. Auf der Adria-Küstenstraße, die durch mehrere große Städte führte, ging es weiter. Wieder herrschte tolles Wetter und der Seitenwind, der vom Meer her kam, war nicht sehr störend. Links und rechts der Straße wurden Wein, Aprikosen und Feigen sowie Kartoffeln, Sojabohnen, Zwiebeln und Knoblauch angebaut.


Große Salzlager

Später kamen wir an riesigen Salzwasserbecken und mächtigen Salzbergen vorbei.

Auch die ersten Flamingos waren zu sehen. Lange unterhielten wir uns mit einem Reiseradler aus der Schweiz und tauschten gegenseitig Informationen aus. In Manfredonia kamen wir in einem Hotel mit Meerblick unter und genossen den Abend auf dem Balkon.


Ausblick von unserem Hotel


24.04.2018 Manfredonia - Termoli 114,7 km und 583 Hm

Der heutige Tag verwöhnte uns mit Sonnenschein und Temperaturen von 20°C bis 30°C. Zunächst schauten wir die Burganlage, die auf den Ursprung des Schwaben Manfred von Hohenstaufen ( Manfred, Sohn des Staufer-Kaisers Friedrich II) , im 13. Jahrhundert zurückgeht, an.

Danach ging es am Rande des Gargano-Nationalpark entlang und zur Mittagszeit erreichten wir San Severo.

Auf Nebenstrecken und schließlich auf der Hauptstraße ging es zurück zum Meer nach Termoli.

Eine nette Innenstadt und das hier gelegene B&B sorgten für einen gemütlichen Ausklang des doch wieder langen Radeltages.


Stauferkastell in Termoli


Dolce Vita


25.04.2018 Termoli - Ortona 76,4 km und 565 Hm

Eine abwechslungsreiche Strecke entlang der Adriaküste stand uns heute bevor. Es gab viel Ausflugsverkehr, da in Italien der Tag der Befreiung Italiens gefeiert wurde. Viele Rennrad- und Motorradfahrer waren heute unterwegs.

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In der Altstadt von Vasto

Nach Vasto ging es über einige Serpentinen hinauf in die Altstadt und nach der Besichtigung derselben ging es wieder hinunter zur Küste. Die weitere Adriantico-Strecke verlief mal an der Küste und dann wieder an den Hängen der Ausläufer der Abruzzen in stetem Auf un Ab wie auf einem Aussichtsbalkon.


Trabuccho, zum Fischfang erreichteter Pfahlbau

In Ortone, 80 m über der Adria, beendeten wir unsere heutlige Etappe.


Ortona


In der Zitadelle von Orton