Durch Badeorte an der Adria

26.04.2018 Ortona – S. Benedetto del Tronto 91,1 km und 169 Hm

Erneut ein wunderschöner Tag. Sonne pur und angenehme Temperaturen bis 26°C.


Die Abruzzen sind noch tief verschneit

Überall wird gewerkelt, Strände werden gereinigt, Hotels und Ferienanlagen werden für die Saison fit gemacht.

Aber auch hier sind noch viele Restaurants, Hotels und Campingplätze geschlossen. Die meisten Kilometer konnten wir heute auf Radwegen zurücklegen und es gab immer wieder Einkehrmöglichkeiten neben dem Fahrweg.


Radweg mit Holzbrücke


Pescara überraschte mit einer eigens für Radfahrer gebauten Brücke

Erst nach einigem Suchen fanden wir ein Hotel, das geöffnet hatte.


27.04.2018 S. Benedetto del Tronto – Loreto 77,2 km und 248 Hm

Wieder ideales Radlwetter und wieder vielfach auf Radwegen entlang der Adriaküste führte unsere heutige Etappe.

Immer wieder mussten wir auf die SS16 Adriatico ausweichen, wenn ein Fluss in die Adria mündete, da keine extra Brücke für Radfahrer vorhanden war. In Porto Recanti bogen wir von der Küste ab und machten einen Abstecher zum Wallfahrtsort Loreto, das auf einem mittelalterlich befestigten Hügel erbaut wurde.

Viele Pilger kommen hier her, denn es ist nach dem Petersdom in Rom der bedeutendste Wallfahrts- und Wunderort Italiens. In unmittelbarer Nähe der Basilika kamen wir in einer Pension unter. Am Nachmittag hatten wir genügend Zeit, um diesen sehenswerten Ort zu besichtigen.


28.04.2018 Loreto – Ancona – Fano 87,6 km und 400 Hm

Von Loreto aus mussten wir das hügelige Hinterland durchqueren, um nach Ancona zu gelangen. Einige steile Anstiege mussten wir dabei bewältigen, was den Schweiß aus allen Poren trieb. Die Orte lagen, wie so häufig, am höchsten Punkt der Route.


Auch dieser Hügel musste erklommen werden

In Ancona kamen wir wieder in ein richtiges Verkehrsgewühl und die desolaten Straßen machten die Fahrt zum Hafen nicht leichter. Ancona verteilt sich auf mehrere Hügel und hinter dem flachen Hafenbereich geht es gleich wieder steil bergauf.

Nach einer Mittagspause am Hafen führte unser Weiterweg sehr flach meist an der Küste, mal an der SS16 entlang.

In Fano hatten wir ein Hotel am Meer gebucht und konnten von dort aus zu Fuß die interessante Altstadt erkunden.


29.04.2018 Fano – Rimini –Cesenatico 83,1 km und 306 Hm

Nach einem guten Frühstück, was in Italien nicht selbstverständlich ist, fuhren wir auf dem Radweg zwischen dem Strand zur Rechten und den Hotelanlagen zur Linken nach Pesaro.


In manchen Orten führen Kanäle zum Meer und man muss diesen folgen, bis einen Brücke kommt.

Am Hafen endete unser Radweg und wir ließen uns von den vielen Rennradlern verleiten, ihnen zu folgen. Über einige Serpentinen führte die Straße hinauf nach S. Marina Alta auf 165 m Höhe. Eine tolle Aussicht belohnte uns für die Mühen.

Die Abfahrt zur SS16 war schnell geschafft, doch auch hier ging es nochmals hinauf auf 120 m Höhe. In Cattolica wollten wir zurück auf den Küstenradweg, der aber an diesem Sonntag von Fußgängern bevölkert war.

Auch die Weiterfahrt war nicht immer ganz klar, da die Strecke bis Rimini wegen eines Marathonlaufes immer wieder gesperrt war. Gegen 14 Uhr zogen dichte Wolken auf und in Cesenatico suchten wir uns ein Hotel, denn schon kurze Zeit später gab es ein leichtes Gewitter mit Regen und wir saßen im Trockenen.