Über die Alpen zum Lago Maggiore

20.04.2019 Laupheim – Bad Ragaz 175,5 km und 780 Hm

Bei angenehmen Temperaturen von 3°C – 23°C fuhren wir auf der uns bekannten Strecke über Biberach – Kißlegg – Wangen nach Bregenz am Bodensee.


Sonnenaufgang


Nach etwas mehr als 100 km erreichten wir den Bodensee

Weiter ging es nach Höchst und auf dem Rhein-Radweg mal auf schweizerischer, österreichischer oder Lichtensteiner Seite. Bei leichtem Rückenwind kamen wir flott voran. Viele Radler, Inliner und Spaziergänger nutzten das herrliche Frühlingswetter.


Rheinradweg


Schloss Vaduz

Auf den letzten 15 km änderte sich unsere Fahrtrichtung und kräftiger Gegenwind setzte uns zu.


Bad Ragaz


21.04.2019 Bad Ragaz – Chur – Disentis 86,1 km und 1087 Hm

Heute wurden wir von einem böigen Gegenwind begrüßt, der uns den ganzen Tag über erhalten blieb.


Durch blühende Alleen

Hinter Chur ging es auf einem Radweg hinauf nach Versam auf 944 m mit einigen bis zu 13 % steilen Passagen.


Blick in die Rheinschlucht


Radweg oberhalb der Rheinschlucht


Serpentinenstrecke hinauf nach Versam

Dann rollten wir hinunter nach Ilanz auf 702 m Höhe. Ab hier folgten wir dem geschotterten Radweg, der eher für Mountainbiker als für Tourenradler mit Gepäck fahrbar ist. Daher wechselten wir nach 5 km auf die Hauptstraße, die durch das Vorder-Rheintal in gleichmäßiger Steigung die letzten 600 Hm hinauf nach Disentis auf 1130 m führte.


Auf der Hauptstraße nach Disentis


Disentis mit Benediktinerkloster


22.04.2019 Disentis – Lukmanierpass 1972 m – Canobbio 128,5 km und 1304 Hm Aufstieg und 2205 m Abfahrt

Da der Lukmanierpass nur zwischen 21 Uhr und 11 Uhr morgens geöffnet war, frühstückten wir bereits um 6 Uhr. So starteten wir schon um 6:40 Uhr. Auch heute blies uns den ganzen Tag über ein heftiger Wind entgegen und erschwerte das Vorwärtskommen ganz erheblich.


Staudamm mit zugefrorenem Stausee kurz vor der Passhöhe

Nach 900 Höhenmetern bergan erreichten wir um 10 Uhr die Passhöhe.

Bei 3°C machten wir uns an die lange Abfahrt hinunter ach Biasca auf 300 m. Dort kamen wir um 12 Uhr an und legten eine Mittagspause ein.


Wir haben den Schnee hinter uns gelassen

Ab hier war es bei 20°C deutlich wärmer und nur der Gegenwind machte uns nach wie vor zu schaffen. Weiter ging es nach Bellinzona und Locarno, wo wir jeweils einen Schlenker durch die Altstadt machten.


Bellinzona mit einer der Burganlagen


Locarno

Noch einmal mussten wir steile 160 Höhenmeter überwinden, um auf eine Panoramastraße hoch über dem Lago Maggiore zu gelangen.

Dann ging es ebenso steil hinunter zur Hauptstraße, wo wir nach wenigen Kilometern die Grenze nach Italien passierten. Etwa 5 Kilometer hinter der Grenze erreichten wir Canobbio und fanden auf einem Campingplatz eine wunderschöne Ferienwohnung. Bei einer Pizza und italienischem Rotwein ließen wir den Tag ausklingen und feierten unsere gelungene Alpenüberquerung.


23.04.2019 Canobbio – Arona 57,4 km und 233 Hm

Schon beim Blick aus dem Fenster sahen wir, dass es regnete. Um 8:30 Uhr starteten wir in Regenklamotten zur eigentlich sehr schönen Strecke am Lago Maggiore entlang.


Lago Maggiore bei Regen


Kaffeepause

Auf der Hauptrasse fuhren wir zunächst nach Verbania und von dort weiter nach Arona. Heftiger Verkehr und der ununterbrochene Regen bei gerade mal 10°C ließen uns hier Schluss machen. Im Nachhinein waren wir froh, dass wir an den ersten 3 Tagen so fleißig waren, denn eine Passüberquerung wäre bei den heutigen Wetterbedingungen sicherlich nicht möglich gewesen.