An der Ligurischen Küste

29.04.2019 Cuneo – Savona 98,8 km und 1132 Hm bergauf und 1680 Hm bergab

Auf ruhigen Nebenstrecken ging es von Cuneo weiter. Die ersten 20 km waren schnell bewältigt, da es meist leicht bergab ging.

Noch lange genossen wir die herrlichen Ausblicke auf die verschneiten Südalpen.

Doch dann änderte sich das ganze und in stetem Bergauf – Bergab kamen wir nur noch langsam vorwärts. Vor allem die knackigen Anstiege, die bis zu 20 % steil waren und das ganze teilweise auf losem Untergrund, machten uns ganz schön zu schaffen. Um dem ungeteerten Untergrund zu entgehen beschlossen wir, auf der nur wenig befahrenen Hauptstraße weiter zu fahren.


Enge Ortsdurchfahrt

Zwei kurze Tunnel mussten wir umfahren, da sie für Radfahrer gesperrt waren. Den mit 1035 m mit Abstand längsten Tunnel durften wir aber durchfahren. Aber man kann ja nicht alles verstehen. Unterwegs trafen wir zwei Radler aus Dachau, die von Turin nach Nizza unterwegs sind.


Ein erster Blick nach Altare auf`s Mittelmeer (ganz im Hintergrund)

Von Altare aus rollten wir dann 400 Hm über die Via Nazionale Piemonte hinunter ans Meer nach Savona, das wir um 16:30 Uhr erreichten.


30.04.2019 Savona – Genua 60,4 km und 322 Hm

Bei traumhaftem Wetter mit wolkenlosem Himmel fuhren wir auf der Via Aurelia oder auf Radwegen immer an der ligurischen Küste entlang. Die Landschaft mit dem vom Meer aufsteigenden Bergen und das blaue Meer ergaben einen schönen Kontrast.


Wir verlassen Savona


Am Hafen von Genua

Überall wird gewerkelt und für die bevorstehende Saison hergerichtet. In Genua (580.000 Ew.) angekommen versuchten wir mit dem Routenplaner von MAPS.ME unser Hotel zu erreichen. Dieser kam völlig aus dem Häuschen, denn, da die Straßen auf verschiedenen Ebenen verliefen, schickte er uns immer hin und her bis wir schließlich auf der Autobahn landeten. Bei der nächsten Ausfahrt verließen wir diese wieder und schiebend erreichten wir das historische Viertel von Genua und gelangten schließlich sicher zu unserem Hotel. Den Nachmittag verbrachten wir mit der Besichtigung der großartigen Prachtstraßen, Plätze und vielen schmalen Gassen.


Piazza Ferrari


01.05.2019 Genua – Chiavari 44 km und 695 Hm

Nach einem guten und reichhaltigen Frühstück verließen wir die bekannte Seefahrer- und Hafenstadt. Weiter ging es der ligurischen Küste entlang. Auf landschaftlich wunderschöner Strecke ging es durch schöne kleine Orte.

Die Straße führte immer wieder in Kehren bergauf, bis auf max. 268 m, um dann zum nächsten Ort am Meer wieder bei 0 m anzukommen.


Blick auf Rapallo

In Rapallo legten wir eine Mittagspause ein, bevor es erneut wieder auf 210 m hinaufging. Dies war dann der letzte Anstieg des heutigen Tages.


Chiavari

In flotter Fahrt sausten wir hinunter nach Chiavari, wo wir um 12:30 Uhr ankamen. Den Nachmittag nutzten wir bei 20°C noch zu einem ausgedehnten Strandbummel und anschließend schlenderten wir noch durch das nette Städtchen.


02.05.2019 Chiavari – La Spezia 77,0 km und 976 Hm

Heute war der Himmel stark bewölkt und nur ganz selten blitzten ein paar Sonnenstrahlen durch. Auf nahezu ebener Strecke ging es die ersten 13 km bis Sestri Levante.

Ab hier ging es wieder auf der Via Aurelia weiter. Diese führte nun von der Küste weg ins Landesinnere und auf guter Straße und mit gut fahrbarer Steigung ging es hinauf zum Passo Bracco 615 m.


Blick hinunter Richtung Cinque Terre

Passo Bracco 615 m

Die Abfahrt konnte man genießen, da man vielfach, ohne zu bremsen, mit geringem Gefälle hinab auf ca. 100 m fuhr. Das Verkehrsaufkommen war überraschend gering. Nochmals mussten 180 Höhenmeter bezwungen werden bis es dann durch zwei lange Tunnel hinunter nach La Spezia ging.


Blick hinunter auf La Spezia