Wunderschöne Toskana

14.05.2019 Perugia – Arezzo 88,6 km und 618 Hm

Der Wetterbericht kündigte für heute trockenes aber recht stürmisches Wetter an, was dann auch zutraf. Die Ausfahrt aus Perugia war recht kompliziert, da viele Einbahnstraßen, Autobahnauffahrten und extrem schlechte Straßen wieder volle Konzentration erforderten.


Mini Metro. Um den Verkehr von der Altstadt fern zu halten gibt es riesige Parkplätze außerhalb. Mit Liften und dieser Mini Metro können die Besucher so die Altstadt erreichen.

Auf Radwegen erreichten wir den Lago Trasimero, an dem wir entlangfuhren.


Immer wieder landet man auf ausgewiesenen Radwegen auf kaum fahrbare Strecken.

Danach wurde das Gelände hügeliger und wir sammelten wieder einige Höhenmeter, bevor wir um 15 Uhr Arezzo (100.000 Ew.) erreichten. Somit befinden wir uns wieder in der Toskana. Arezzo wurde von den Etruskern besiedelt und gehörte zu den mächtigsten Orten des Etruskerreiches. Die Stadt liegt etwas abseits der üblichen Touristenrouten, hat aber imposante Paläste und herrschaftliche Patrizierhäuser, sowie monumentale Sakralbauten.


15.05.2019 Arezzo – Siena 64,9 km und 883 Hm

Problemlos ging es aus Arezzo hinaus. Schon bald konnten wir auf eine ruhige Nebenstraße wechseln. Nach ca. 20 km durchfuhren wir den schönen Ort Monte S. Savino und von dort ging es ca. 10 km auf gut fahrbarer Steigung über einen bewaldeten Höhenrücken hinauf auf 600 m Höhe.


Monte S. Savino

Es folgte eine ebenso lange Abfahrt hinunter auf 200 m Höhe, wo wir total ausgekühlt - durch den immer noch sehr kalten Wind – ankamen. Bei der Weiterfahrt nach Siena wurde es immer hügeliger und die Höhenmeter summierten sich.

Sienas Altstadt wird von einem mächtigen Mauerring eingerahmt und durch eines der mächtigen Stadttore gelangten wir in die Altstadt.

Um 13 Uhr erreichten wir unser Hotel und hatten so noch den ganzen restlichen Tag Zeit, die vielen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.


Siena, Plazza del Campo mit Rathaus und 102 m hohem Torre del Magia


Über enge und steile Gassen geht es in die Altstadt


Duomo Santa Maria. Dies ist das herausragendste und bedeutendste gotische Bauwerk aus schwarz-weißem Marmor von ganz Italien.

Leider bewegen sich die Temperaturen noch immer auf sehr mäßigem Niveau und vor allem der kalte Wind macht uns zu schaffen. Aber zum Glück blieben wir wieder trocken und auch die Sonne blinzelte manchmal durch die Wolkendecke.


16.05.2019 Siena – Florenz 78,1 km und 937 Hm

Bei wolkenlosem Himmel aber lausigen 5°C starteten wir von Siena um 7 Uhr. Auch heute war das Gelände wieder sehr hügelig und mehrere, auf Hügeln gelegene Orte, mussten erklommen werden.

Dafür wurde es aber im Laufe des Tages immer wärmer und auch der Wind spielte keine Rolle mehr. Wir fuhren durch das Weinbaugebiet des Chianti, der an den Berghängen angebaut wird.


Neben Wein werden auch Oliven angebaut.

Der Verkehr war auf der gesamten Strecke sehr gering und auch die Straßen waren meist recht ordentlich zu befahren. Bei dem sonnigen Wetter machte heute das Radeln trotz der vielen Höhenmeter wieder richtig Spaß. Schon um 13 Uhr erreichten wir unser Hotel am Rande der Altstadt von Florenz (380.000 Ew.) und nutzten die verbleibende Zeit bis zum Abend, die großartigen Plätze und Gebäude anzusehen.


Duomo di Santa Maria dell Fiore


Überall Menschenmassen


Palazzo Vechio


Ponte Vecchio


Florenz, die Stadt am Arno