Radreise von Genf nach Barcelona
Am 2.5.2026 begann unsere diesjährige Radreise. Die Anreise nach Memmingen erfolgte mit dem Rad (46,7 km 209 hm)
Die Weiterfahrt von Memmingen nach Genf setzten wir mit dem FlixBus fort
Pünktlich um 19:10 Uhr erreichten wir Genf und von dort aus ging es mit den Rädern nach Archamps in Frankreich.
03.05.2026 Archamps - Saint-Ferreol 61,9 km 556 hm
Von Archamps ging es gleich nach dem Frühstück 300 Höhenmeter bergauf. Bei gutem Wetter mit angenehmen Temperaturen ging es heute nach Saint-Ferreol.
Die Pont de la Caille überspannt eine tiefe Schlucht.
Diese alte Brücke kann nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad überquert werden. Für den Kfz-Verkehr wurde eine neue Brücke erstellt.
Auf ausgezeichneten Radwegen ging es weiter nach Annecy.
Annecey mit seinen 131000 Einwohnern liegt am Lac d` Annecy.
Knapp 20 km führte nun der Radweg, den wir uns mit 100erten von Radfahrern teilen mussten, am Lac d` Annecy entlang.
04.05.2026 Saint Ferreol – Montmelian 60,4 km und 65 Hm
Auf nahezu flacher Strecke, aber bei starker Bewölkung, ging es wiederum auf hervorragenden Radwegen zunächst nach Albertville.
Olympiastadt Albertville, Stadtzentrum
Olympiahalle
Weiter ging es entlang der Isère. Leider wurde das Wetter immer schlechter und die letzten 25 km legten wir im Regen zurück.
Die Route führte an mehreren kleinen Seen entlang.
Überqueren der Isère
05.05.2026 Montmelian – Grenoble 54,9 km und 165 Hm
Bei starker Bewölkung machten wir uns auf den Weg nach Grenoble. Komoot hat uns mal wieder auf eine fast nicht fahrbare Route geschickt.
Schon bald holte uns der Regen wieder ein und begleitete uns bis nach Grenoble, wo wir um 12 Uhr klatschnass ankamen.
Am späten Nachmittag fuhren wir noch mit der Seilbahn hinauf zur Bastille und genossen den Blick auf Grenoble.
Den 6.5. verbrachten wir in Grenoble, da es überwiegen regnete, und machten noch einen Rundgang durch die Stadt.
07.05.2026 Grenoble – Valence 104 km 446 Hm
Zunächst ging es auf gut ausgebauten Radwegen weiter an der Isere.
Danach fuhren wir viele Kilometer durch Walnussplantagen.
Nach gut 60 km erreichten wir Saint-Nazaire-en-Royans mit einem gewaltigen Aquädukt.
Romans-sur-Isère
Gegen 15 Uhr erreichten wir unser Hotel in Valence (64000 Ew.).
Hier fließt die Isère in die Rhone.
08.05.26 Valence – Bollene 103,4 km 276 Hm
Ab Valence folgten wir nun dem Rhone Radweg.
Alte römische Brücke in Le Pouzin.
An einer Furt gab es für alle Radler nasse Füße.
Nach der halben Strecke folgte das Kernkraftwerk Cruas mit seinen 4 Kühltürmen.
Chateau de Rochemaure
Montelimar, Hauptstadt des Nougats.
Beeindruckende Felswände neben der Rhone.
Pierrelatte
Unsere Unterkunft in Bollene.
09.05.2026 Bollene – Avignon 102 km 334 Hm
Pont-Saint-Esprit, Eingangstor zur Ardeche.
Hier werden vielfach Feigen angebaut.
Aigueze, ein kleiner Ort mit nur 200 Ew. war äußerst sehenswert.
Burg von Aigueze
Aussicht auf die Ardeche von Aigueze
Nach 60 km erreichten wir Orange mit seinem Triumphbogen.
Das antike Theater von Orange, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Kaffeepause in der lebhaften Innenstadt von Orange mit seinen 30000 Ew.
Gegen 16:30 Uhr erreichten wir Avignon, wo wir für 2 Nächte gebucht hatten.
10.05.2026 Ruhetag in Avignon
Den heutigen Tag verbrachten wir, bei zweifelhaftem Wetter, mit der Besichtigung von Avignon.
Pont Saint-Bénézet. Die berühmte Steinbrücke aus dem 12. Jahrhundert wurde durch das Lied „Sur le Pont d’Avignon“ weltweit berühmt.
Stadtmauer umschließt die gesamte Altstadt, in der ca. 15000 Ew. leben.
Insgesamt wohnen in Avignon 92000 Personen.
Ehemalige Papstresidenz
Heute fand eine Prozession, bestehend aus Gruppen aus verschiedenen Ländern statt, die singend durch die Altstadtgassen zogen.
Eines der wuchtigen Stadttore.
11.05.2026 Avignon – Nimes 71,1 km 198 Hm
Bei wieder freundlichem Wetter ging unsere Reise weiter.
Das römische Aquädukt, Pont du Gard, ist ein Meisterwerk der römischen Baukunst. Erbaut 50 nach Chr. in 15- jähriger Bauzeit.
Die Brücke gehört zu den am besten erhaltenen Wasserkanälen aus der Römerzeit und ist 49 m hoch.
Auf dem Weiterweg nach Nimes
Kathedrale von Nimes
Der Tempel ist ein antikes römisches Erbe
Der Park Jardins de la Fontaine
Arena von Nimes
12.05.2026 Nimes – Saintes-Maries-de-la Mer 105,3 km 269 Hm
Ein Fahrradtunnel
Burg Beaucaire
Auf dem Weg nach Arles, Provence
Arles, Stadt an der Rhone mit 52 000 EW
Rathaus von Arles
Amphitheater von Arles
Wir machten einen Abstecher zur berühmten Brücke bei Arles
Das Gemälde von Van Gogh erlangte Weltruf in der Kunstszene
Ausfahrt aus Arles
Auf einem Naturweg kamen wir an den bekannten weißen Camargue-Pferden vorbei
Auf Feuchtwiesen finden Flamingos Nahrung
Der starke Gegenwind kostete uns heute viele Körner, bis wir unser Tagesziel am Meer erreichten.
13.05.2026 Saintes- Maries-de-la-Mer – Montpellier 68,9 km 123 Hm
Mit einer Fähre gelangten wir über einen Rhone Arm
Der Gegenwind blieb uns auch heute erhalten.
Einkaufsmöglichkeit an der Straße
Ein Ausflugsboot auf einem Kanal
Die Kleinstadt Aigues-Mortes ist eine der größten noch erhaltenen mittelalterlichen Festungsstädte. Sie ist ein Juwel der Petite Camargue mit Sumpf und Marschlandschaften
Die mächtigen Mauern umschließen die ehemalige Hafenstadt.
Die hübsche Stadt besuchten wir 2014 schon einmal
Durch Versandung ist sie heute rd. 6 km vom Mittelmeer entfernt.
Salinen
Ein bekannter Ferienort der Franzosen ist La Grande-Motte mit riesigen Hotels und Ferienanlagen
Ein Boots-Parkhaus
Montpellier
Die Großstadt Montpellier begeistert durch schönen Blumenschmuck und viele Restaurants in der Altstadt
14.05.2026 Montpellier – Agde 70,1 km 197 Hm
Bei erneut heftigem Gegenwind und 13°C machten wir uns auf den Weiterweg Richtung Sete
Auf schmalen Wegen zwischen Meer und Kanälen
Nur die Windsurfer und Kitesurfer hatten heute Spaß
Sete mit Fischerei und Jachthafen
Immer wieder sehen wir schön bemalte Häuser
In Agde, einer Festungsstadt in der Region Okzitanien nahmen wir ein gemütliches Hotel.
Mit einem leckeren Fischgericht beendeten wir den Tag.
15.05.2026 Agde – Narbonne 59,4 km 253 Hm
Am Kanal du Midi führte unsere Route zunächst weiter
Immer wieder waren Hausboote auf dem Kanal zu sehen
Beziers
Ein steiler Aufstieg führte zur Kathedrale Saint Nazaire hinauf
Auf dem Weiterweg nach Narbonne
Überall wird Wein angebaut
Nach wie vor ist es stürmisch
Narbonne, eine Fußgängerbrücke verbindet die Stadtteile
Kathedrale von Narbonne mit Archäologischer Ausgrabungsstätte
16.05.2026 Narbonne – Perpignan 79,1 km 356 Hm
Auf einsamen Rad und Wanderwegen nach Perpignan
Im Blick die verschneiten Pyrenäen
Weiter geht es an einem Kanal entlang
Bei stürmischem Wind geht es über 40 km auf einem Wanderweg weiter
Ab und zu stehen ein paar Häuser am Kanal
Bemalte Fassade an einer Hauswand
Kaffeepause in einer kleinen Siedlung
Die Pyrenäen sind nicht weit entfernt
Bald ist Perpignan erreicht
Perpignan mit 122000 Ew. ist der nördlichste Teil von Katalonien Pyrenèes-Orientales
17.05.2026 Perpignan – Figueres (Spanien) 80,7 km 462 Hm
Immer wieder sehen wir die verschneiten Gipfel
Es geht hinauf zur Grenze
Unsere nächsten Ziele
Figueres, eine katalonische Kleinstadt an der Costa Brava
Spontane gemischte Gruppen treffen sich zum Katalonischen Kreistanz, dem Saranda, mitten in der Stadt.
18.05.2026 Figueres – Girona 43,8 km 421 Hm
Bei bewölktem Himmel führte unsere Fahrt nach Girona
Auf einer Bergstraße ins Landesinnere
Erster Blick hinunter nach Girona
Die mittelalterliche Stadt, bekannt durch die bunten Häuser am Rio Onyar.
Die historische Katalonische Stadt
Mittelalterliche Bauwerke in der 110000 Ew. Stadt
19.05.2026 Girona – Sant Feliu de Guíxols 38,7 km 309 Hm
Die Kathedrale überragt die Altstadt
Auf einer alten Bahntrasse geht es wieder Richtung Küste
Altes Benediktinerkloster in der Altstadt von San Feliu de Guixols
Sant Feliu de Guíxols, ein idyllischer Ferienort mit Sandstrand und einer Altstadt mit vielen kleinen Sträßchen
20.05.2026 Sant Feliu de Guíxols – Lloret de Mar 33,8 km 574 Hm
Die heutige Etappe war die schönste der ganzen Radreise.
Auf der Küstenstraße war wenig Verkehr, nur Radler und ein paar Motorräder
Viele Schleifen im Auf und Ab waren gut zu fahren
Traumhafte Ausblicke
Immer wieder mussten wir anhalten und das Panorama genießen
Tossa de Mar
Burgruine der mittelalterlichen Stadt mit kompletter Stadtmauer
Die Küstenstadt Lloret de Mar mit traumhaften Stränden.
Die Partystadt ist bekannt für Sonne, Strand, Kultur und Freizeit.
Wir wurden in unserem Hotel mit einer Flasche Sekt begrüßt, den wir dann am Abend auf unserem Balkon genossen. Trotz der vielen großen Hotels im Umkreis, war es sehr ruhig.
21.05.2026 Lloret de Mar – Barcelona 68,3 km 354 Hm
Der letzte Reisetag begann mit einem großen Frühstückbuffet in unserem Hotel, das keine Wünsche offen ließ.
Ein Elefantenbaum
Der Katalanische Kreistanz Saranda
Die ersten 30 km waren noch entspannt, da es immer wieder Radwege gab.
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Je näher wir Barcelona kamen, um so stressiger wurde der Verkehr, da kaum noch Radspuren vorhanden waren.
Schon von der Ferne konnte man die Skyline von Barcelona sehen.
22.05.2026 – 24.05.2026 Barcelona 82,4 km 334 Hm
Aussicht von unserem Hotelzimmer im 7.Stock auf die Stadt
Im Hotel Ibis hatten wir für 3 Tage gebucht und konnten Barcelona erkunden. Schon 2014 waren wir bei einer Radreise hier.
Radweg Richtung Hafen und Stadt. Inzwischen ist es angenehm warm mit 16° bis 27 °C und nicht mehr windig
Am Hafen
Wasserturm
Strandpromenade
Badestrand von Barcelona
Die Hafenseilbahn Montjuïc
Columbus-Denkmal am Hafen
Bauwerke von Gaudi
Casa Mila von Gaudi
Sagrada Familia, schon von weitem zu sehen.
Sagrada Familia
Sagrada Familia – wir sind nicht allein!
Mirador Torre Glories
Das Fahrrad ist in der Stadt ein ideales Fortbewegungsmittel!
Cascada Monumental im Park de la Ciutadella
Triumphbogen
Graffitikünstler
Stierkampfarena
Demonstration
Der goldene Fisch
Kreuzfahrtschiffe am Hafen
Nun folgte noch die Heimfahrt. Egal ob man mit dem Bus, der Bahn oder dem Flugzeug reisen möchte, immer wenn ein Fahrrad mit transportiert werden soll, wird es schwierig.
Abfahrt mit dem FlixBus am Busterminal Nord in Barcelona um 20:55 Uhr nach Genua
25.05.2026 Genua Umstieg nach Mailand
Ankunft Mailand 11:40 Uhr
Mailänder Dom
In 3 Std. mussten wir 15,7 km durch die Stadt bei 37°C zur anderen Busstation fahren. Einbahnstraßen, schlechte Pflasterstraßen, Bahnschienen, heftiger Verkehr und viele Touristen machten die Fahrt richtig stressig. 20 Min. vor der Abfahrt erreichten wir endlich die Station. Weiter ging es dann noch über den Gotthard nach Zürich und um 19:40 Uhr weiter nach München. Am 26.5. um 1.00 Uhr erreichten wir München und um 6:20 Uhr ging es mit dem FlixBus weiter nach Ulm.
Nun waren es nur noch 35,8 km und 142 Hm bis zu unserem Zuhause.
1400 km und 6247 Hm
Viele schöne Erinnerungen an diese Radreise werden uns noch lange begleiten.